Die Weltbevölkerung wächst unaufhaltsam und alle Menschen haben ein Recht auf leben. Dazu gehört auch eine Versorgung mit Lebensmitteln. Doch unser Planet und die Natur sind nicht darauf ausgelegt so viele Lebewesen zu ernähren. Somit musste der Mensch neue Wege finden genügend Ernährung zu sichern. Es begann mit Gewächshäusern und ist derzeit bei genetisch veränderten Lebensmittel angekommen.
Warum die Natur verändern?
Wie oben schon genannt, ist der Bedarf größer als das natürliche Angebot. Aufgrund von Schädlingen beispielsweise werden große Ernten zerstört und ein Mangel tritt auf. Nun wurden die Pflanzen genetisch so verändert, dass bestimmte Schädlinge, sie nicht mehr zu sich nehmen. Auch wird das Wachstum beschleunigt und Geschmack und Aussehen optimiert. Somit essen die Menschen vermeidlich perfekte Nahrung. Bei teuren Tieren wie dem Lachs, senkt diese genetische Veränderung den Gewinn. In den USA sind mittlerweile in ungefähr 65% der Produkte genetisch veränderte Pflanzen enthalten. Auch wenn der direkte Verkauf genetischer Lebensmittel in Deutschland verboten ist, ist es gestattet Tiere damit zu füttern, was bedeutet, dass auch in Deutschland diese Pflanzen im Essen sind.
Folgen für die Gesundheit
Da in Europa noch sehr vorsichtig mit diesen Produkten umgegangen wird, bleibt nur die USA als Beobachtungsgebiet für eventuelle Folgen. Allerdings sind auch dort erst seit 1996 genetische Lebensmittel auf dem Markt. Dies macht es schwer Langzeitfolgen abzuschätzen. Denn der Mensch hat den komplexen Aufbau der Organismen noch immer nicht verstanden und trotzdem verändert er diese. Das kann gefährlich werden, sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für den Planeten. Es ist nicht absehbar, ob das Krebsrisiko beispielsweise steigt oder das Immunsystem angegriffen wird. All das wird erst bekannt sein, wenn es eventuell schon zu spät ist, denn dann haben schon Millionen Menschen diese Nahrung zu sich genommen und das über Jahre. Aber was wäre die Alternative gewesen?
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